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Macondoplatz – Bespielung des öffentlichen Raums in Macondo

Unser Projekt Macondoplatz entwickelt sich auch diesen Sommer weiter.

Die Diakonie hat letztes Jahr ein Grundstück angemietet, das wir  zusammen mit den BewohnerInnen gestalten: den Macondoplatz. Nach einer Aufräum-Aktion und einem Workshop haben wir im Herbst 2016 das erste Sitzmöbel mit den BewohnerInnen gebaut.

Der Platz wurde bisher gut angenommen und der angrenzende informelle Sperrmüllplatz hat sich aufgelöst. Auch die Identität des Macondoplatzes ist in der Siedlung schon gefestigt: Der Name wird im Alltag unter den BewohnerInnen verwendet. Beim Herbstfest 2016 gab es am Platz eine Ausstellung und ein orientalisches Buffet, die Sitzbank wurde für ein geselliges Beisammensein genutzt.

Den Winter und Frühling haben wir für weitere partizipative Workshops genutzt, um auszuarbeiten,  wie die Bespielung des Ortes aussehen kann. Bei unseren Workshops waren alle Altersschichten – von Kindern bis zu Großeltern – vertreten. Somit haben wir viele interessante Ideen und Informationen für die Planung gesammelt.

Derzeit suchen wir Materialien für weitere Sitzmöbel, welche wir im Juli/August gemeinsam vor Ort bauen werden. Schön ist, dass der „Macondoplatz“ schon vielseitiger Treffpunkt ist: auch das Frauencafé findet bei Schönwetter seit dem Frühling dort statt. Wir sind gespannt, wie es weiter geht und werden euch mit Infos zum Projekt am Laufenden halten.

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AoGA bei der Ars Elektronika 2016

Gemeinsam mit Ingenieure ohne Grenzen, Ärzte ohne Grenzen und Reporter ohne Grenzen bespielten wir von AoGA beim diesjährigen Ars Elektronika Festival den Bereich Ohne Grenzen In der Post-City in Linz.

Unter dem Titel Radical Atoms and the alchemists of our time fand das diesjährige Ars Elektronika Festival in Linz statt. Es stellte die Akteure der Veränderung, die forschenden und zukunftsgewandten Alchemisten unserer Zeit ins Zentrum der Ausstellung.

Der Bereich ohne Grenzen zeigte die Arbeit von Vereinen, die sich weltweit für bessere Lebenswelten, für Gesundheit, Pressefreiheit, Infrastruktur und Räume für alle Menschen einsetzen. Die Zusammenarbeit erfolgt mit benachteiligten Menschen, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer politischen und religiösen Überzeugung.

Ohne Grenzen bezieht sich bei Architektur ohne Grenzen nicht ausschließlich darauf, dass wir über nationale Grenzen hinweg arbeiten. Wir versuchen in unserer Arbeit auch ganz andere Barrieren zu überwinden, die zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen, Sprachen  und Überzeugungen bestehen können.

Essentiell für die Überwindung von Grenzen im Bereich der Architektur ist es, gemeinschaftlich mit den zukünftigen Bewohnerinnen Konzepte für ihre Räume zu entwickeln. Wir haben in den letzten Jahren Methoden entwickelt, die es erlauben möglichst viele am Entstehungsprozess von Architektur teilhaben zu lassen.

Diese Methoden haben wir ins Zentrum unserer Ausstellung bei der Ars Elektronika gestellt. Jede Methode wurde in einer Box präsentiert. Zusammen bildeten die 10 Ausstellungsboxen ein Sitzmöbel und wurden somit zu einer räumlichen Installation. Inhaltlich befassten sich die Boxen mit den Methoden: Architekturmodelle, 1:1 Installationen, Filme, Workshops, Spiele, Materialexperimente, Analysen und Bauforschung – Methoden die in den letzten Jahren bei unsern Projekten zum Einsatz kamen.

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Frühlingsfest in Macondo

Unser Projektteam „Macondo“ freut sich auf eine spannende Zusammenarbeit mit den BewohnerInnen von Macondo!
Gemeinsam mit den BewohnerInnen und mit der Unterstützung des Diakonie Flüchtlingsdienstes vor Ort werden wir einen Platz gestalten der zum Verweilen und zum Miteinandersein einladen wird:

den Macondo-Platz

Am 29. April fand in der Siedlung Macondo das alljährliche Frühlingsfest statt.

Diesen Anlass nutzten wir, um durch eine Informationsveranstaltung das Projekt zu starten: Unser Ziel war es mit den BewohnerInnen in Kontakt zu treten um diese kennen zu lernen, ihr Interesse zu wecken und sie zur Mitarbeit zu animieren.

Auf unserem Infotisch legten wir einen Plan des Geländes auf mit Fotos von ausgewählten Freiräumen. Interessierte BewohnerInnen hatten die Möglichkeit, die Plätze zu bewerten und eigene Ideen zu formulieren.

Beim Frühlingsfest wurden somit viele spannende Ideen und Wünsche gesammelt, wie man den öffentlichen Raum in der Siedlung gestalten und verbessern könnte.

Der partizipative Prozess hat erfolgreich begonnen!